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Andreas Tschudin

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Nimm dein Leben in die hAnd

Ich möchte mit euch einen Abschnitt aus einem Buch teilen. Er hat mein Leben grundlegend verändert hat.


ABER ACHTUNG!


Dieser Abschnitt ist nicht ganz so einfach zu verdauen. Er könnte dein Leben grundlegend verändern. Er könnte dich aber auch zornig machen über den Autor oder über dich selbst.


Auf jeden Fall wünsch ich dir viel Spass beim lesen:


"Ich möchte Ihnen einen Gedanken zumuten, der anstelle einer Antwort, wie Sie dieses oder jenes Detail in Ihrem Leben abändern könnten – auf den Ausweg verweist und Ihnen zurückgibt, was Sie brauchen, um der Unzufriedenheit zu entkommen: Wahlfreiheit.

Dieser Gedanke lautet: Sie haben Ihr Leben, so wie es jetzt ist, frei gewählt. Diesen Alltag, diesen Job, diesen Chef, diese Kollegen, diese Wohnung, diese Stadt, diesen Partner (oder auch Ihr Single- Dasein) – all das und alle anderen Umstände sowie Begleitumstände Ihres Lebens: Sie haben sie gewählt. Und nur Sie. Egal, welche Motivation Sie hatten, einerlei, was Sie bewog: Sie haben es sich ausgesucht.

Sie haben alles, was jetzt ist, entschieden und damit selbst gewählt – und Sie können all dies auch wieder abwählen. Dafür wäre dann wieder ein Preis zu zahlen. Wie hoch der ist, entscheiden nur Sie selbst.


So lässt sich unsere Wahlfreiheit zusammenfassen:

1. Sie können alles tun.

2. Alles hat Konsequenzen.


Einfache, klare Sätze. Aber offenbar schwer verdaulich. Ich habe bis heute nahezu ausschliesslich Menschen kennen gelernt, die zwar – einerseits – alles tun wollen, aber – andererseits – den Preis dafür nicht zahlen wollen. Mit jeder Wahl sind aber zwangsläufig bestimmte Auswirkungen verbunden, die wir gleichzeitig mitwählen. Es gibt keinen Trick der Welt, der es uns erlaubt, diesen Konsequenzen auszuweichen. Aber genau das scheinen alle zu erwarten. Und wenn das nicht gelingt, nicht gelingen kann, fangen sie an zu jammern*."


So. Wie geht es dir jetzt?


Hast du es gelesen und denkst: «Ach nichts neues für mich!»

Gratuliere, du hast etwas wichtiges im Leben entdeckt. Setzt du es auch um?


Denkst du nun: «So einen Sch****, ich kann nichts dafür, dass …»

Ich kann diesen Gedanken gut nachvollziehen. Bitte lese weiter, es lohnt sich.


Oder denkst du nun: «WOW, so einfach und kraftvoll. Aber sehr herausfordernd.»

Glückwunsch, du hast gerade den ersten Schritt in eine Freiheit gemacht, den du nie wieder vermissen wirst.


Als ich zum ersten Mal diesen Text gelesen habe, hatte ich eine Mischung aus Ärger, Frust und grossem Interesse.


Ich war lange jemand, der immer den Umständen oder Menschen die Schuld gegeben hat, wenn etwas nicht gelaufen ist wie ich es gerne gehabt hätte. Speziell, wenn es um das Thema "Träume leben" gegangen ist.


Ich war kraftlos. Es fühlte sich immer so an, als würde die Welt mit mir machen was sie will und ich kann mich nicht dagegen wehren. Es macht einfach mit einem was es will.


Dass verrückte daran ist, es hat sich auch noch gut angefühlt, die Verantwortung allen anderen unterzuschieben. Es machte mich «frei». Ich konnte ja nichts dafür! Es war auch ein einfacher Weg, weil man nichts machen kann.

Ich war ein selbst gemachtes Opfer meiner Umstände.

Damals hätte ich mich nie so bezeichnet, denn ich konnte ja nichts dafür. Oder doch?


Es hat einiges an Zeit gekostet, mich aus dieser Spirale zu befreien. Aber es hat mich «Frei» und «Kraftvoll» gemacht.


Heute überlege ich viele Dinge zweimal. Ich musste mir überlegen, was sind meine Werte? Was will ich im Leben? Wo sind meine Stärken? Was sind meine Träume und Visionen? Kann/ will ich diese Ausleben?


Wenn Dinge in meinem Leben nicht so sind, wie ich es mir wünsche oder gedacht habe, dann schaue ich mir diese Dinge an. Was kann ich verändern? Was kostet mich diese Veränderung? Bin ich bereit den Preis zu bezahlen? Wenn nicht, dann bin ich still und falle nicht in eine Opfer Haltung, sondern suche nach einer anderen Möglichkeit etwas zu Verändern.


Es ist völlig Okay sich dabei Hilfe zu holen. Ich hätte all das, was ich in meinem Leben schon getan, erfahren und verändert habe nicht ohne Hilfe geschafft.

ABER


Etwas was nur du kannst, ist dich zu entscheiden eine kraftvolle, verantwortungsvolle und Konsequenz übernehmende Person zu werden. Dieser Entscheid kannst nur du fellen. Dieser Entscheid verändert nicht alles per sofort, aber er ist der erste Schritt in ein kraftvolles Leben.


Ich bitte dich, sei nicht ein Opfer deiner Umstände, sondern nimm Einfluss auf deine Umstände. Gib deine Verantwortung nicht an andere ab. Sondern lerne damit umzugehen.


Dieses ganze Thema bedeutet nicht, dass es immer rund läuft. Es gibt schwierige Zeiten, Enttäuschungen, Rückschläge, Trauer, Türen die geschlossen werden. All das gibt es! Diese Zeiten sollen aber nicht unser Leben bestimmen, sondern wir bestimmen unser Leben. Wir haben die Kraft um wieder aufzustehen.


Kraftvoll und in Freiheit wünsche ich dir einen genialen Tag


Andreas Tschudin


*Autor: Reinhard k. Sprenger/ Buch: An der Freiheit des anderen kommt keiner vorbei/ Verlag: Campus


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